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KW 13  30.03.2017  12:43
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20. Januar 2015

Beim Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein ist im Referat Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines Technikers für Informations- und Kommunikationstechnik befristet für ein Jahr in Vollzeit zu besetzen.
Die Details entnehmen Sie bitte der folgenden Stellenausschreibung:
 

Techniker/-in im Bereich Digitalfunk hier klicken


15. Dezember 2014

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens von Windenergie- anlagen ist die Autorisierte Stelle als Träger öffentlicher Belange zu beteiligen. Diese betreibt in Schleswig-Holstein das Digitalfunknetz für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Wenn Sie einen Windpark oder eine einzelne Windenergie- anlage in Schleswig-Holstein errichten wollen, bitten wir Sie, sich mit Ihrem Anliegen an die Dataport AöR zu wenden, um Ihr Vorhaben hinsichtlich der Beeinträchtigung von Richtfunk- strecken prüfen zu lassen. Bitte verwenden Sie zur Kontaktaufnahme die folgende Email-Adresse:

dataportdigitalfunkauskunftbossh@dataport.de

 


4. Dezember 2014

Am 25. November hat die Landesregierung einen aktuellen Bericht zum Digitalfunk verfasst, der auf den Internetseiten des Schleswig-Holsteinischen Landtages veröffentlicht wurde. Dieser Bericht enthält unter anderem Informationen zum aktuellen Sachstand  aber auch über die aktuellen Herausforderungen.

 

   Den Bericht der Landesregierung als PDF herunterladen hier klicken


19. November 2014

In der aktuellen Ausgabe der Management- und Fachzeitschrift "Polizei, Verkehr + Technik" ist ein Artikel über den Sachstand des Digitalfunks in Schleswig-Hollstein veröffentlicht worden, den wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers hier zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zur Zeitschrift finden Sie unter www.polizei-verkehr-technik.de

 

   Den Artikel als PDF herunterladen hier klicken


10. Oktober 2014

Information der Kommunalen Landesverbände zum Stand der landesweiten Digitalfunk-Sammelbeschaffung der nichtpolizeilichen BOS

Nachdem Anfang Februar die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) das Ausschreibungs- verfahren zur landesweiten Digitalfunk-Sammelbeschaffung gestartet hat, hatte Anfang Juli 2014 ein Bieter einen Nachprüfungsantrag gegen die gemeinsame Vergabeentscheidung für das Los 1 (Funkgeräte) vor der Vergabekammer gestellt. Die Vergabekammer Schleswig-Holstein hat am 11.09.2014 entschieden, dass das Verfahren auf den Zeitpunkt vor Angebotsabgabe zurückgesetzt wird. Das Leistungsverzeichnis muss nach Richtigstellung im Sinne der Bieterrüge korrigiert werden.

Gegen den Beschluss der Vergabekammer wurde keine Beschwerde eingelegt. Das Verfahren wird somit in den Stand vor Angebotsabgabe zurückversetzt. Die GMSH trägt dafür Sorge, dass die Vorgaben in den Vergabeunterlagen zu den streitgegenständlichen Aspekten transparent und zweifelsfrei konkretisiert werden. Die GMSH wird sodann den Bietern für Los 1 die Gelegenheit geben, ein überarbeitetes Angebot abzugeben. Die Versendung der Vergabeunterlagen erfolgt kurzfristig. Die Fristen eines offenen Verfahrens kommen jetzt erneut zur Ausführung. Bei optimalem Verlauf des Verfahrens wird der Zuschlag für Los 1 im Dezember 2014 erfolgen. Mögliche Lieferungen könnten dann ab Spätsommer 2015 erfolgen.

Das Zurücksetzen des Loses 1 der Ausschreibung auf den Stand vor Angebotsabgabe ist nicht mit einer Aufhebung der Ausschreibung gleichzusetzen. Die drei weiteren Lose der Ausschreibung (Antennen, Audiozubehör und Schutztaschen) sind davon nicht betroffen. Die Zuschlagserteilungen für diese Lose sind jedoch vom Ergebnis des Loses 1 abhängig.

Durch die Verzögerungen wird eine Überarbeitung der Auslieferungsplanung notwendig. Die entsprechende Neuplanung werden die Kommunalen Landesverbände mit den Kreisen und kreisfreien Städten in der Rendsburger Runde und in den Landesgremien (Nutzerbeirat) abstimmen. Zu berücksichtigen sind dabei auch die kommunalen Zeitpläne für die Digitalfunk-Umrüstung der Leitstellen und die Einrichtung der Digitalfunk-Servicestellen.

Die kommunalen Landesverbände werden über den Fortgang der Sammelbeschaffung, insbesondere den angepassten Zeitplan informieren.


6. Juni 2014

Die Zusammenarbeit mit der Autorisierten Stelle …

... und den Digitalfunk-Servicestellen ist für die technische Zuverlässigkeit des Digitalfunknetzes von zentraler Bedeutung. Einen ersten Einblick in die Aufgaben einer Autorisierten Stelle (hier Digitalfunk Niedersachsen) bekommen Sie mit diesem Film am Beispiel eines Bundesligaspiels zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96.

Sehr dankbar bin ich Herrn Stefan Wächter von der Autorisierten Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN) für die Genehmigung, Ihnen diesen Film auf der Internetseite Digitalfunk des Landes Schleswig-Holstein zur Verfügung stellen zu können.

Ich danke auch der Polizeidirektion Hannover, in deren Auftrag dieses Video erstellt wurde.

 

Gerhard Brüggemann
als Vorsitzender des Nutzerbeirates Digitalfunk

 

Um das Video anzusehen, klicken Sie bitte auf den Startknopf.


1. April 2014

Beim Landespolizeiamt Schleswig-Holstein SG 241 sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen für Kommunikationstechnikerinnen / Kommunikationstechniker sowie Ingenieurinnen / Ingenieure im Bereich Digitalfunk befristet bis zum 31. Dezember 2015 zu besetzen.
Die Details entnehmen Sie bitte den folgenden Stellenausschreibungen:
 

Techniker/-in im Bereich Digitalfunk, Kennwort: LPA 241 - EG 9 hier klicken

Techniker/-in im Bereich Digitalfunk, Kennwort: LPA 241 - EG 9-2 hier klicken

Ingenieur/-in im Bereich Digitalfunk, Kennwort: LPA 241 - EG 11 hier klicken

Ingenieur/-in im Bereich Digitalfunk, Kennwort: LPA 241 - EG 11-2 hier klicken

 


12. August 2013

Kurzbericht zum Sachstand der Einführung des Digitalfunks im Bereich der nichtpolizeilichen BOS in Schleswig-Holstein

 

  1. Aufbau und Inbetriebnahme der Netzinfrastruktur in Schleswig-Holstein

Bis auf eine Basisstation im Norden von Sylt ist der gesamte Aufbau des Digitalfunknetzes in Schleswig-Holstein abgeschlossen. Die Errichtung dieser Basisstation hatte sich aufgrund der schwierigen Standortsuche und Bedenken von Anwohnern zunächst verzögert und soll nun im September beginnen. Das gesamte Netz wurde in Betrieb genommen und der sogenannte „erweiterter Probebetrieb“ erfolgreich durchgeführt. In den kommenden Monaten werden den Kreisen und kreisfreien Städten einige Funkgeräte zur Verfügung gestellt, um die Funknetzversorgung durch eingewiesene Personen zu überprüfen. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sollen bei der geplanten Feinjustierung des Netzes berücksichtigt werden.

  1. Landesweite Sammelbeschaffung

Für die landesweite Sammelbeschaffung sind insgesamt 1500 Aufträge für ca. 19.500 BOS-Digitalfunkgeräte beim Innenministerium eingegangen. Bei der Prüfung der Aufträge wurden bei einigen wenigen Aufträgen Unstimmigkeiten festgestellt, die zu Rückfragen bei den Auftraggebern führten. Diese Prüfungen sind noch nicht vollständig abgeschlossen, so dass einige Auftraggeber noch keine Eingangsbestätigung erhalten haben.
Zeitgleich haben die Kommunalen Landesverbände und die GMSH eine Vereinbarung zur Durchführung der Beschaffung ausgehandelt und im Juni unterzeichnet.
Derzeit ist geplant, die Ausschreibung im Herbst zu veröffentlichen, so dass in der ersten Jahreshälfte 2014 die Vergabeentscheidung getroffen werden könnte. Da im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens auch eine Bemusterung durchgeführt werden soll, wird die „Arbeitsgruppe Endgeräte“ aus dem Bereich der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern noch Unterstützung benötigen und entsprechend auf Sie zukommen. Nach der Vergabeentscheidung werden zusammen mit den Auftragnehmern die Parametrierung der Funkgeräte und die Anpassung des Zubehörs vorgenommen.
Aufgrund dieses Zeitplanes können die für das Jahr 2013 geplanten Beschaffungen erst im kommenden Jahr durchgeführt werden und müssen dementsprechend in der Haushaltsplanung für das Jahr 2014 berücksichtigt werden.

  1. Autorisierte Stelle des Landes Schleswig-Holstein

Die Autorisierte Stelle des Landes Schleswig-Holstein gewährleistet und überwacht den operativ-taktischen Betrieb des Digitalfunknetzes aller BOS im Land. Sie organisiert und koordiniert die operativ-taktische Nutzung des Digitalfunks für die BOS in Schleswig-Holstein und hat in ihrem Aufgabenfeld Weisungsbefugnis gegenüber allen am Digitalfunk teilnehmenden BOS.
Mit dieser Aufgabe sind in Schleswig-Holstein derzeit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landespolizeiamt betraut. Die „Arbeitsgruppe Autorisierte Stelle“, in der die Kommunalen Landesverbände mitgearbeitet haben, hat eine Aufgabenanalyse durchgeführt und einen Mehrbedarf an Personal für die Bewältigung der heutigen und zukünftigen Aufgaben festgestellt. Die Frage, ob und wie dieser Personalbedarf bei der derzeit schwierigen Haushaltslage und den anstehenden Stelleneinsparungen auf Landesebene gedeckt werden kann, wird das Land und die Kommunen vor eine große Herausforderung stellen und uns zwingen, gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

  1. Digitalfunk-Servicestellen der Kreise und kreisfreien Städte

In der „Arbeitsgruppe zur Einrichtung kommunaler Digitalfunk-Servicestellen“ wurde ein Rechenmodell entworfen, um sowohl die Qualifikation als auch die Anzahl der notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermitteln. Derzeit wird das Rechenmodell verfeinert, so dass es in kürze den Kreisen und kreisfreien Städten für die Planung ihrer Servicestellen zur Verfügung stehen wird. Die Digitalfunk-Servicestellen stellen die Anlaufstelle für die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer des BOS-Digitalfunks dar und sind unter anderem für die regelmäßige Durchführung von Updates der Funkgeräte zuständig.

  1. Digitalfunk-Ausstattung der Leitstellen

Landesweit sind bereits alle kooperativen und polizeilichen Regionalleitstellen über entsprechende Leitungen an das Digitalfunknetz angebunden, so dass bereits über das Kommunikationssystem digitaler Sprechfunkverkehr betrieben werden könnte und im Bereich der Polizei auch schon wird. Die notwendige Anpassung der Einsatzleitsysteme ist jedoch noch nicht erfolgt, so dass vollumfängliche Nutzung des Digitalfunks zur Einsatzbearbeitung noch nicht möglich ist.
Zur Anbindung der rein kommunalen Leitstellen wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die dieses Thema bearbeitet. Derzeit ist insbesondere die für den Kreis Segeberg zuständige Leitstelle in Norderstedt intensiv mit diesem Thema beschäftigt.
Durch die notwendigen, umfangreichen Anpassungen im Bereich der Leitstellen stehen das Land wie auch die Kreise und kreisfreien Städte als Betreiber der Leitstellen sowohl vor finanziellen als auch vor zeitlichen Herausforderungen.

  1. Ausbildung

Durch die gute Vorarbeit der Teilprojektgruppe 7 „Sprechfunkausbildung“ und der Lehrkräfte der Landesfeuerwehrschule konnten in diesem Jahr die ersten vier Digitalfunk-Fortbildungen für Kreisausbilderinnen und Kreisausbilder durchgeführt werden, an denen auch Kräfte der Berufsfeuerwehren, der Hilfeleistungsorganisationen und des Rettungsdienste teilnehmen konnten.

  1. Überarbeitung der Funkrufnamensystematik

Zum ersten Entwurf der neuen Funkrufnamensystematik hat es eine Vielzahl von Rückmeldungen gegeben, die geprüft werden müssen und dann gegebenenfalls in die endgültige Fassung mit einfließen werden. Da die landesweite Sammelbeschaffung die personellen Ressourcen stark gebunden hat und immer noch bindet, wurde die Überarbeitung der Funkrufnamensystematik zunächst zurückgestellt. Es ist unumstritten, dass die neue Funkrufnamensystematik mit ausreichend zeitlichem Abstand vor der ersten Auslieferung von Funkgeräten und in direktem Zusammenhang mit der Beantragung von BOS-Sicherheitskarten für die Funkgeräte erfolgen muss. Dementsprechende wird dieses Thema in kürze weiter bearbeitet.

  1. Erprobungen

Seit der Beschaffung von 100 Digitalfunkgeräten durch das Referat Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz im Jahr 2011 konnten bereits viele Erprobungen durch die Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten durchgeführt werden. Die dort gesammelten Erfahrungen fließen direkt in die Arbeit der „Arbeitsgruppe Taktik“ und der „Arbeitsgruppe Endgeräte“ ein und fördern so eine anwender- und praxisbezogene Ausrichtung der Arbeitsgruppen.
Unter anderem hat bereits zum dritten mal eine gemeinsame Digitalfunk-Erprobung aller BOS auf dem Wacken Open Air stattgefunden, bei der nicht nur die mehrere Tage andauernde intensive Nutzung der Geräte aufschlussreiche Erkenntnisse lieferte sondern auch die Beobachtung der Netzauslastung bei gleichzeitiger Nutzung der GPS-Ortung mittels Digitalfunk.

  1. Zusammenfassung und Ausblick

Die dargestellten Sachstände zeigen, dass das Projekt der Einführung des BOS-Digitalfunks sich in den vergangenen Monaten und Jahren deutlich weiter entwickelt hat und wir den „point of no return“ weit überschritten haben. Die vor uns stehende, mehrjährige Migrationsphase wird von uns allen ein Mehr an Leistung fordern. Unter anderem seien hier genannt:

  • die logistische Herausforderung bei der Verteilung der beschafften Endgeräte,
  • die fachgerechte Installation von Fahrzeugfunkanlagen,
  • die Doppelvorhaltung von analoger und digitaler Funktechnik in der Übergangsphase,
  • die Bereitschaft und Geduld, konstruktiv an der Behebung von Fehlern mitzuarbeiten, die in der Startphase eines Projektes dieser Größenordnung nahezu vorprogrammiert sind.

Abschließend möchte ich den vielen unermüdlich engagierten Mitgliedern der Arbeitsgruppen danken, die dazu beitragen, dass sich im Thema Digitalfunk etwas bewegt. Durch die vielen äußeren aber auch inneren Einflüsse auf das Projekt Digitalfunk drohen immer wieder zeitliche Verzögerungen, die nur durch dieses Engagement halbwegs zu beherrschen sind.

Haben Sie Geduld mit dem Digitalfunk – er kommt langsam aber unaufhaltsam auf uns zu und manche wird es trotzdem überraschen, wenn er dann plötzlich da ist.

 

Dirk Oesau


Koordinator für die Interessen der nichtpolizeilichen BOS und der Kommunalen Landesverbände im Projekt BOS-Digitalfunk


9. April 2013

Digitalfunk in Europa - Aktueller Sachstandsbericht der BDBOS

Derzeit bauen neben Deutschland acht weitere europäische Staaten landesweite TETRA-Netze auf: Österreich, Bulgarien, Kroatien, Norwegen, Serbien, Rumänien, Slowenien und Mazedonien. Drei weitere Staaten planen TETRA-Netze: Griechenland, Italien und Luxemburg. Dreizehn europäische Staaten – Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Großbritannien, Ungarn, Island, Litauen, die Niederlande, Portugal, Schweden, Irland und Montenegro – verfügen bereits jeweils über ein landesweites TETRA-Netz. In Island ist das Netz allerdings nur in den Ballungsgebieten in Südisland aufgebaut.
Das deutsche BOS-Digitalfunknetz wird mit 500.000 Nutzerinnen und Nutzern das weltweit Größte seiner Art sein. Die Vorteile des Digitalfunks BOS – etwa die verbesserte Sprach- und Empfangsqualität – nützen allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) – z.B. Polizeien von Bund und Ländern, Feuerwehren, Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk und Zollbehörden. Damit dient diese neue Technik mittelbar auch den Bürgerinnen und Bürgern, indem sie eine schnelle und verlässliche Hilfeleistung im Notfall ermöglicht.

 

Es gibt viele Gründe, weshalb sich neben Deutschland auch andere Staaten für den TETRA-Standard als Basis für die Funknetze ihrer jeweiligen Sicherheitsbehörden entschieden haben. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der TETRA-Standard für die besonderen Anforderungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben entwickelt wurde. Der andere ebenfalls für den professionellen Mobilfunk entwickelte Telekommunikationsstandard, der in Europa für Sicherheitsnetze verwendet wird, ist der TETRAPOL-Standard.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass die grundsätzlichen Entscheidungen für eine Systemtechnik nicht immer landesweit gelten. So wird etwa das TETRAPOL-Netz in Spanien durch die dortige "Bundespolizei" ("Guardia Civil") genutzt, die Polizei im Baskenland nutzt hingegen ein eigenes TETRA-Netz. Und während sich Tschechien grundsätzlich für TETRAPOL entschieden hat, gibt es in Prag ein TETRA-Netz.

Quelle: www.bdbos.bund.de


6. Februar 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einem Beitrag für die Zeitschrift PolizeiPraxis hat die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) über den aktuellen Sachstand des Digitalfunks berichtet. Insbesondere der Aufbau der Netzinfrastruktur ist in den vergangenen Monaten weit vorangeschritten.
In Schleswig-Holstein war es am 19. Dezember des vergangenen Jahres soweit - der Innenminister, Andreas Breitner, konnte im Rahmen einer Veranstaltung im Landeshaus verkünden: "Das Netz steht!" Damit sind wir das dritte Flächenbundesland in Deutschland, das flächendeckend mit Digitalfunk versorgt ist.
Neben dem Beitrag der BDBOS und der Medien-Information des Innenministeriums können Sie sich hier auch einen Film von der Veranstaltung im Landeshaus vom 19.12.2012 ansehen. Urheberin ist die Kollegin Annika Liedtke vom Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, die uns den Film dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Den Beitrag der Bundesanstalt für den Digitalfunk der BOS als PDF herunterladen hier klicken

Die Medieninformation des Innenminsteriums als PDF herunterladen hier klicken

 


24. Januar 2013

In einer Woche, am 31. Januar 2013, endet die Frist zur Abgabe der Auftragsunterlagen für die Teilnahme an der landesweiten Sammelbeschaffung von BOS-Digitalfunkgeräten und Zubehör. Bisher wurden insgesamt 1657 Aufträge erzeugt und die Unterlagen per Email verschickt. Ein großer Teil dieser Beschaffungsaufträge ist bereits an die Fernmeldesachbearbeitungen der Kreise und kreisfreien Städte zur Genehmigung weitergeleitet worden und mittlerweile auch schon im Innenministerium eingegangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Statistik vom 24. Januar als PDF herunterladen hier klicken


8. Januar 2013

Während ihrer heutigen Arbeitssitzung hat die Arbeitsgruppe "Endgeräte" sich einen ersten Überblick der bisher erstellten Aufträge für die landesweite Sammelbeschaffung verschafft. Das folgende Diagramm stellt die Beteiligung der Feuerwehren am Verfahren bis zum jetzigen Zeitpunkt dar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Die Statistik vom 8. Januar als PDF herunterladen hier klicken


4. Januar 2013

In den ersten zwei Wochen nach der Freischaltung der Bestellfunktion wurden stichprobenartig diverse Beschaffungsaufträge überprüft, um gegebenenfalls Fehler im Beschaffungssystem frühzeitig erkennen und beheben zu können. Dabei sind folgende Dinge aufgefallen:

 

  • Es werden Sprechgarnituren (Paket 191-A und 192-A) bestellt, ohne das dafür notwendige Handsprechfunkgerät für spezielle Aufgaben (Paket 152-A) zu bestellen. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Sprechgarnituren nur an die Lautsprechermikrofone dieser Funkgeräte passen.
  • Es werden große Mengen der "Schutztasche für Handsprechfunkgerät, robuste Ausführung für Atemschutzgeräteträger" (Paket 181-A) bestellt. Wie in der Paketbeschreibung dargestellt, sind diese Schutztaschen speziell für die Befestigung  an der Begurtung von Atemschutzgeräten vorgesehen. Für alle anderen Zwecke sollten Sie die leichte Schutztasche (Paket 182-A) beschaffen.

Bitte berücksichtigen Sie diese beiden Hinweise bei der Erstellung Ihres Beschaffungsauftrages.Lesen Sie sich die Beschreibungen der Beschaffungspakete und die zusätzlichen Hinweise sorgfältig durch, um Fehlbestellungen zu vermeiden.

Unser Ziel ist es, dass Sie später mit den gelieferten Digitalfunkgeräten und dem passenden Zubehör Ihre Einsätze erfolgreich bewältigen können.


2. Januar 2013

Aufgrund einiger Nachfragen, wurde im FAQ-Bereich zur Beschaffung die Verfahrensweise zur Stornierung von Aufträgen beschrieben. Wenn Sie einen fehlerhaften Beschaffungsauftrag erstellt haben, sehen Sie sich bitte den FAQ-Eintrag an - er trägt die Bezeichung "Aufträge stornieren".

 


21. Dezember 2012

Heute wurde für die landesweite Sammelbeschaffung die Bestellfunktion freigeschaltet, so dass Sie jetzt Ihre Auftragsunterlagen erstellen können.
Zur erfolgreichen Teilnahme an der landesweiten Sammelbeschaffung sind nun folgende Schritte notwendig:

  1. Füllen Sie den „Warenkorb“ auf www.digitalfunk-sh.de mit den von Ihnen benötigten Beschaffungspaketen (z.B. durch Hochladen der von Ihnen bereits erstellten Warenkorb-Datei). Bitte beachten Sie dabei, dass für jede Gemeindefeuerwehr und jede andere Behörde und Organisation mit Sicherheitsaufgaben ein eigener Warenkorb und somit eine eigene Bestellung erzeugt werden muss, damit eine spätere Zuordnung der Lieferungen möglich ist.
  2. Folgen Sie dem Link zur Erstellung der Unterlagen für die Sammelbeschaffung und geben Sie die Daten der auftraggebenden Stelle und der nutzungsberechtigten BOS ein. Nach der Eingabe Ihrer Daten, werden Ihnen die Unterlagen per Email zugesandt.
  3. Drucken Sie die Unterlagen aus und lassen Sie diese von einer dazu berechtigten Person (z.B. der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister) unterschreiben und mit einem Dienstsiegel stempeln.
  4. Senden Sie die Unterlagen bis zum 31. Januar 2013 (Eingangsstempel) an die für sie zuständige Fernmeldesachbearbeitung des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt.
  5. Sobald Ihre Unterlagen von der Fernmeldesachbearbeitung bearbeitet worden und beim Innenministerium eingegangen sind, erhalten Sie per Email eine Eingangsbestätigung.

Da sich seit Erstellung der Beschaffungspakete im Juli 2012 noch einiges getan hat, sind mehrere Beschaffungspakete weiterentwickelt worden. Dies trifft besonders auf die Beschaffungspakete für Einsatzleitfahrzeuge, ortsfeste Funkstellen und Sprechgarnituren zu. Beim Füllen des Warenkorbes erhalten Sie Hinweise zu den Neuerungen. Speziell zu den Einsatzleitfahrzeugen und ortsfesten Funkstellen werden in Kürze weitere Informationen bereit gestellt.
Um die gemeinsame landesweite Sammelbeschaffung der nichtpolizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erfolgreich durchführen zu können, bitten wir Sie um eine fristgerechte Zusendung der Beschaffungsunterlagen.


28. September 2012

Entgegen der ursprünglichen Planung konnte der Netzabschnitt 23 SH-Mitte mit den Kreisen Plön, Rendsburg-Eckernförde und den Städten Kiel und Neumünster bereits zum 27.09.12 in den erweiterten Probebetrieb übernommen werden.

Damit ist Schleswig-Holstein bis auf den nördlichsten Teil der Insel Sylt vollständig mit Digitalfunk versorgt. Insgesamt sind nun 158 von 159 Basisststionen in Betrieb.

Es ist zu beachten, dass während des erweiterten Probebetriebes die Verfügbarkeit der Funkabdeckung, der Funkdienste sowie die Wiederherstellzeiten nach technischen Störungen nicht garantiert werden können. Daher ist die parallele Nutzung des Analogfunks grundsätzlich sicher zu stellen.

 


10. September 2012

Der erweiterte Probebetrieb im Netzabschnitt 24 -Nord- hat am 10.09.2012 begonnen.

Damit kann das Funknetz in den regionalen Bereichen der Stadt Flensburg und den  Landkreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg ab sofort von den Anwendern genutzt werden. Vorrangig erfolgt dies zunächst durch die Polizeidirektionen Flensburg und Husum.

In dem 6-monatigen Probebetrieb steht die Überprüfung der Funkausleuchtung, die Eignung der Endgeräte sowie die Durchführung der Funkdienste Gruppenkommunikation und Einzelkommunikation im Vordergrund.

Durch das Landespolizeiamt ist die Durchführung von Messungen zur Qualität der erreichten Funkversorgung vorgesehen.

Für den noch ausstehenden Netzabschnitt 23 -Mitte- ist der Beginn für den 08.10.2012 geplant.

Der erweiterte Probebetrieb im Netzabschnitt 26 -West- wurde mittlerweile abgeschlossen, im Netzabschnitt 25 – Süd – hat dieser am 27.08.2012 begonnen.


27. August 2012

Der erweiterte Probebetrieb im Netzabschnitt 25 -Süd- hat begonnen.

Damit kann das Funknetz in den regionalen Bereichen der Freien Hansestadt Lübeck und den Landkreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg ab sofort von den Anwendern genutzt werden. Vorrangig erfolgt dies zunächst durch die Polizeidirektionen Lübeck und Ratzeburg. In dem 6-monatigen Probebetrieb steht die Überprüfung der Funkausleuchtung, die Eignung der Endgeräte sowie die Durchführung der Funkdienste Gruppenkommunikation und Einzelkommunikation im Vordergrund.

Durch das Landespolizeiamt werden derzeit Messungen zur Qualität der erreichten Funkversorgung vorgenommen.

Der Beginn des erweiterten Probebetriebes im Netzabschnitt 24 -Nord-  für den regionalen Bereich der Stadt Flensburg und den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg soll am 10.09.2012 erfolgen. Für den Netzabschnitt 23 -Mitte-  ist dies für Anfang Oktober 2012 geplant.

Der erweiterte Probebetrieb im Netzabschnitt 26 -West- wurde mittlerweile abgeschlossen.


18. Juli 2012   

In den nächsten Tagen wird ein gemeinsames Schreiben der Kommunalen Landesverbände und des Innenministeriums bei den Kreisen und kreisfreien Städten sowie den Verbänden der Hilfeleistungsorganisationen und der Feuerwehr eingehen. Dieses Schreiben enthält umfangreiche Informationen zur bevorstehenden, landesweiten Beschaffung von BOS-Digitalfunkgeräten und somit auch zur Einführung des Digitalfunks bei den nichtpolizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben unseres Landes.

Dieses Informationsschreiben, sowie alle weiteren Informationen zur Beschaffung finden Sie jetzt auch auf dieser Seite im Bereich "Landesweite Sammelbeschaffung". Dieser Bereich wird in den kommenden Wochen um weitere Funktionen und Informationen erweitert, so dass sich ein wiederholter Besuch unseres Internetauftrittes für Sie lohnen sollte.

Hier erhalten Sie Informationen zur Sammelbeschaffung


21. Juni 2012

Die Integration von Basisstationen in das bundesweite Digitalfunknetz wurde im Netzabschnitt Mitte in Schleswig-Holstein am 21. Mai 2012 planmäßig begonnen und am 18. Juni abgeschlossen. Der Netzabschnitt umfasst die regionalen Bereiche der Landeshauptstadt Kiel, der Stadt Neumünster und der Landkreise Rendsburg-Eckernförde und Plön. Damit sind in Schleswig-Holstein alle 4 Netzabschnitte integriert.

Der 6-monatige erweiterte Probebetrieb im Netzabschnitt West wurde Ende April erfolgreich abgeschlossen. Die hierbei gesammelten Erfahrungen im Netzbetrieb und der Anwendung von Endgeräten werden derzeit ausgewertet. Es wurde z.B. festgestellt, dass die Betriebssoftware der Endgeräte der Landespolizei verbessert werden muss.

Die Netzabschnitte Nord, Mitte und Süd werden in den nächsten Wochen in einem Testverfahren hinsichtlich der Funktionalität der Funkdienste und der Netzausleuchtung durch den Systemlieferanten Firma Cassidian geprüft, bevor dann anschließend auch hier der erweiterte Probebetrieb starten soll.


22. Mai 2012

Für die Planung der Ausstattung mit Digtialfunkgeräten im Bereich der Feuerwehren wurde eine Ausstattungsempfehlung entwickelt. Diese soll Ihnen als Planungshilfe dienen.

Zur Ausstattungsempfehlung


21. Mai 2012

Die am 16. April begonnene Integration des Netzabschnittes 24 (Nord) konnte in der 19. Kalenderwoche erfolgreich abgeschlossen werden. Gleich im Anschluss startete am 14. Mai die Integration des letzten, noch verbleibenden Netzabschnittes in Schleswig Holstein 23 (Mitte).


16. April 2012

Planmäßig hat die Integration der Basisstationen im Netzabschnitt 24 (Nord), dem Gebiet der Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg am 16. April 2012 durch die Firma Cassidian begonnen.

Bei der Integration wird die Funksystemtechnik der Basisstationen in Betrieb genommen und übertragungstechnisch über das bereits durch dataport realisierte Zugangsnetz an die Vermittlungsstelle Kiel angebunden. Die Integration im Netzabschnitt wird ca. 4 Wochen dauern. Daran schließt sich ein 3-wöchiger Testbetrieb durch die Firma Cassidian an, bei dem unter anderem auch die erreichte Funkausleuchtung gemessen wird.

Die Aufnahme des 6-monatigen erweiterten Probebetriebes ist zum September 2012 geplant. Ab diesem Zeitpunkt besteht für die Einsatzkräfte der BOS in SH die Möglichkeit der Nutzung des Netzes.


30. März 2012

Seit heute steht die aktuelle Fassung 1.02 des "Landesbetriebskonzeptes" für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Schleswig-Holstein für Sie zum Download bereit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die als Verschlusssache eingestuften Inhalte hier nicht veröffentlicht werden können.

Das Landesbetriebskonzept als PDF herunterladen hier klicken

 


08. März 2012

Die Integration der Basisstationen, das heißt die Inbetriebnahme und Anschaltung an die Vermittlungsstelle Lübeck, im Netzabschnitt 25 – SH Süd – mit den regionalen Bereichen Ostholstein, Lübeck, Stormarn und Herzogtum Lauenburg wurde im Zeitraum vom 14. Februar bis zum 5. März an 42 Standorten von 43 Standorten erfolgreich durchgeführt.

Der Netzabschnitt befindet sich jetzt in einer so genannten Stabilitätsphase.

Die Durchführung eines dreiwöchigen Tests durch die Firma Cassidian zur Übergabe des Netzabschnittes an den Betreiber  ist ab Mai geplant.

Der Beginn des sechsmonatigen erweiterten Probebetriebes ist spätestens ab August vorgesehen.

Damit sind jetzt 2 von 4 Netzabschnitten in Schleswig-Holstein für den Digitalfunk vorbereitet. Der erweiterte Probebetrieb im Netzabschnitt 26 –SH West – hat  bereits am 28.Oktober 2011 begonnen.


13. Februar 2012

Die für den 22.02.12 geplante Integration der 43 Basisstationen des Netzabschnittes 25 wurde um gut eine Woche vorgezogen und beginnt am heutigen Tage.

Im Netzabschnitt 25, bestehend aus der Stadt Lübeck, den Kreisen Ostholstein, Herzogtum Lauenburg und Stormarn, wurden alle erforderlichen 43 Basisstationen mit Systemtechnik ausgestattet und in Ringen untereinander angebunden. Ab dem heutigen Tage werden die Ringenden in die Vermittlungsstelle Lübeck geführt und dort an das Kernnetz angeschlossen. Dieser Vorgang dauert voraussichtlich 3 Wochen.

Nach erfolgreicher Integration wird das Netz für die Teilnehmerklasse 15 (Testbetrieb) freigegeben und vom Systemlieferanten Cassidian (vormals EADS) sowie dem Betreiber Alcatel-Lucent geprüft und uns danach zum erweiterten Probebetrieb zur Verfügung gestellt.

Ab dem Beginn des erweiterten Probebetriebs kann das digitale Funknetz von allen Berechtigten genutzt und Funkgespräche mit den Kollegen/Kameraden des Netzabschnittes 26 aber auch beispielsweise mit Hamburg und Berlin geführt werden.

Der Beginn des erweiterten Probebetriebs für den Netzabschnitt 25 ist derzeit für August 2012 geplant. Der genaue Termin wird von uns rechtzeitig bekannt gegeben.


01. Februar 2012

Sachstand zum Aufbau der 159 Funkstandorte in Schleswig-Holstein - Januar 2012

  • 159 Bauanträge erstellt
  • 158 Baugenehmigungen
  • 159 Standortbescheinigungen von der BNetzA
  • 158 Baufertigstellungen
  • 156 Basisstationen installiert
  • 85 Basisstationen übertragungstechnisch angebunden
  • 42 Standorte integriert und funktechnisch in Betrieb

18. Januar 2012

Zwei Mitarbeiter des Referates "Brandschutz" aus dem Thüringer Innenministerium besuchten Schleswig-Holstein, um Erfahrungen im Bereich Digitalfunk auszutauschen. Im Rahmen Ihres 3-tägigen Besuches führten sie Gespräche mit dem Referat Feuerwehrwesen, Katastrophen- und Zivilschutz, der Projektgruppe BOS-Digitalfunk und Regionalleitstellen, einem Kreisfeuerwehrverband und einer integrierten Regionalleitstelle.


11. Januar 2012

Das Thema Gebäude- und Objektfunkversorgung mit BOS-Digitalfunk nimmt nun auch in Schleswig-Holstein konkrete Formen an. Die ersten Anfragen haben die Autorisierte Stelle des Landes erreicht und es wurden erste Gespräche geführt. Ein Projekt ist zum Beispiel in der Stadt Schenefeld im Kreis Pinneberg in der Planung.


31. Oktober 2011

Sachstand zum Aufbau der 159 Funkstandorte in Schleswig-Holstein - Oktober 2011

  • 158 Bauanträge erstellt
  • 156 Baugenehmigungen
  • 159 Standortbescheinigungen von der BNetzA
  • 132 Baufertigstellungen
  • 127 Basisstationen installiert
  • 40 Basisstationen übertragungstechnisch angebunden
  • 40 Standorte integriert und funktechnisch in Betrieb

29. Oktober 2011

Im Kreis Steinburg fand die erste funktechnische Erprobung im Rahmen des erweiterten Probebetriebes statt. Ziel war die Überprüfung der Netzabdeckung sowie die taktische Nutzbarkeit des Digitalfunks bei einer Katastrophenschutzlage.

 

Bericht lesen


28. Oktober 2011

Der erste Netzabschnitt des neuen BOS-Digitalfunknetzes in Schleswig-Holstein wurde am 28. Oktober in den erweiterten Probebetrieb übernommen. Ab diesem Zeitpunkt wird das Funknetz im Bereich West - dazu gehören die Kreise Dithmarschen, Pinneberg, Segeberg und Steinburg - von der Firma Alcatel-Lucent betrieben. Dieser Probebetrieb dient zum einen zum Nachweis der Funktionalität des Funknetzes durch den Lieferanten, die Firma Cassidian, gegenüber der BDBOS bzw. den Ländern, des weiteren ermöglicht dieser den Ländern die Erprobung von operativ-taktischen Abläufen. Der erweiterte Probebetrieb wird sechs Monate in Anspruch nehmen.

 


07. August 2011

Zum zweiten mal konnte beim Wacken-Open-Air der BOS-Digitalfunk genutzt werden. In diesem Jahr musste dazu nicht extra eine mobile Basisstation aufgebaut werden, sondern es konnte erstmalig das im Bereich West bereits vorhandene Digitalfunknetz genutzt werden. Damit war dieses Ereignis der bisher größte Einsatz von Digitalfunktechnik in Schleswig-Holstein.